Dienstag, 10. Januar 2012

Faszien

Mein rechter Oberarm tut etwas weh und ist wahrscheinlich rotblau. Am Nachmittag lag ich auf dem Sofa und wollte lesen, da robbte ein weisser Hund daher und schlug immer wieder mit der Pfote auf meinen Arm: Sie wollte massiert werden! Ich massierte ein bisschen, spürte ihren Muskeln nach und sie schloss vor Wohlgefallen die Augen. Wenn ich stoppte, schlug sie mich wieder. Also massierte ich weiter, bis ich stoppte, weil ich zum Beispiel umblättern musste, aber Lucy kennt weder Geduld noch Erbarmen. Ich verstehe ja, wenn jemand gerne massiert wird, ich selber liebe es auch! Lola mag es ein Weilchen, dann hat sie genug, aber Vida könnte ich stundenlang massieren und auch sie schliesst die Augen, weil es ihr so gut tut.
Es sind da gar nicht nur Muskeln unter unserer Haut, wie ich neu lernte. Gleich unter der Haut liegen die Faszien! Ich bin fasziniert von den Faszien! Die bilden einen Teil des Bindegewebes und wurden jahrelang von der Medizin vernachlässigt. Erst jetzt weiss man, dass diese langen Fäden ein alles stützendes und haltendes Netzwerk bilden. Sie geben sämtlichen Muskeln, Knochen und Organen ihre Form. Wenn sie grossen Belastungen ausgesetzt sind, dann verdichten sie sich, spinnen so richtig diese dicken Stellen ein und machen das Gewebe enger. Menschen mit Rückenschmerzen haben ein verdichtetes Fasziennetz und möglicherweise deswegen Schmerzen, denn die Faszien enthalten wahrscheinlich Schmerzrezeptoren. Noch weiss man zuwenig über dieses Gewebe, das unser sechstes Sinnesorgan ist.

Faszien können aber eine Erklärung dafür sein, weshalb Taping wirkt. Ich tape mir ja oft bestimmte Stellen an den Beinen oder Füssen, wenn mir etwas weh tut vom Rennen.
Ich kann mich noch an meine erste Massage meines Lebens erinnern: Ich war seit Jahren sehr verspannt im Nacken und oberen Rückenbereich, das einzige, das mir einigermassen half, waren chinesische Schmerzpflaster, die ich überall in chinesischen Läden kaufte (Tapes!). Aber irgendwann war es so schlimm, dass ich mal eine halbstündige Massage hatte. Der Masseur sagte mir, und das hab ich nie vergessen, bei mir sei alles verklebt. Seither haben die regelmässigen Massagen, die ich mir gönne, diese Verklebung gelöst und ich hab eigentlich keine Schmerzen mehr. Ich bin ein Massagefan, hab selber mal einen Kurs in Thaimassage in Bangkok gemacht.
Ich glaube, meine Hunde wissen meine Fähigkeit zu schätzen, jedenfalls die beiden Windhunde!

Donnerstag, 5. Januar 2012

Qi

Das machten wir schon lange nicht mehr: im strömenden Regen zu rennen. Wenn man sich mal überwunden hat, rauszugehen, ist es aber dann gar nicht so schlimm. Nur der Wind stiess die hohen Tannen hin und her und es brauste fürchterlich. Lucy traute dem Getöse anfangs nicht und sie entfernte sich auch nicht sehr weit von der Gruppe. Die Fotos, die ich am Schluss mit zunehmend klammen Fingern schoss, zeigen drei nasse Hunde, nachdem sie einen getrockneten Fisch geknabbert hatten, was Vida irgendwie nicht gereicht hatte und sie sich deshalb wieder auf Nahrungssuche begab.
Energie haben die Hunde eigentlich immer genug, bei mir ists unterschiedlich. Ich habe mehr, wenn ich meine acht Stunden Schlaf hatte. Ja, eigentlich ist das etwas vom Wichtigsten für mich. Ausserdem brauche ich nachmittags eine längere Pause, die ich mir am besten mit einem Kurzschlaf hole. Natürlich geht das nicht immer. Wo kriege ich noch Energie her?
In einem vier Jahre alten body + soul lese ich, dass unsere Energie, qi, in unseren Nieren steckt. Wir werden, so die chinesische Medizin, mit einer Art zwei verschiedenen Batterien geboren. Die eine Qi-Quelle bekommen wir von unseren Eltern oder Vorfahren mit auf unseren Lebensweg. Wenn wir zum Beispiel ein emotionales Trauma erleiden, verbrauchen wir fast die gesamte geerbte Energie. Die andere Qi-Quelle können wir Zeit unseres Lebens immer wieder aufbauen. Mein Yogalehrer sagt, 70% mache die Ernährung aus, 30% die Atmung. Efrem Korngold, der das Buch Between Heaven and Earth: A Guide to Chinese Medicine geschrieben hat, sagt, wir können Energie aufbauen durch Akupunktur, die den Nieren-Meridian stärkt. Aber genug schlafen und Stress vermeiden seien genauso wichtig.
Damit sind wir wieder beim Thema. Heute hatte ich genug Energie, denn wir waren in Deutschland in einem Heilbad baden und saunieren und hatten auch eine Thai-Massage. Ausserdem assen wir sowohl japanisch als auch chinesisch. Irgendwie waren diese beiden Tage asiatisch angehaucht. Und das mitten in Deutschland!

Montag, 2. Januar 2012

Komfortzone

Dialog zwischen mir und meiner Mutter (Mimo):
Mimo: Ich habe immer noch solche Rückenschmerzen von meinem Sturz!
Ich: Würde eine Massage etwas bringen?
Mimo: Jopi (mein Vater, Anmerkung der Bloggerin)  hatte auch schon Massagen, die brachten alle nichts.
Ich: Yoga oder Pilates wären wohl zu anstrengend, aber Feldenkrais wäre doch was.
Mimo: Oh ja, da habe ich schon mal darüber gelesen.
Ich: Gibts sicher in eurem Dorf.
Mimo: Glaube ich nicht, dort gibts doch nichts.
Ich: Ich schaue grad mal im Internet. Doch, da gibts eine Feldenkrais-Therapeutin, wird von der Krankenkasse bezahlt.
Mimo: Ach, ich habe keine Zeit, hab soviel zu tun.
Ich: Du bist einfach nicht gewohnt, solche Dinge zu tun.
Mimo zögerlich: Jaa.
Meine Mutter zeigte gestern, wie schwierig es ist, aus der eigenen Komfortzone rauszukommen. Dabei ist genau das eine hervorragende Möglichkeit, als Mensch zu wachsen, wie ich gerade in einem 3 Jahre alten body + soul las. (Ich hebe manche Zeitschriften Jahre auf!)
Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, dann begab ich mich viermal aus meiner Komfortzone.
1. begann ich vegan zu essen, was anfangs nicht so einfach war. Aber ich fühle mich besser denn je.
2. begann ich meine Ausbildung als Yogalehrerin. Braucht Energie und Zeit, macht mich glücklich.
3. sagte ich zu (nach langem Zögern), bei der Miete eines grossen Bewegungsraumes mitzumachen. Macht mich auch glücklich, ist mein schönster Arbeitsplatz.
4. rannte ich einen Halbmarathon im Oktober. Das Training brauchte viel Zeit. Machte mich sehr glücklich!
Ich bin interessiert daran, als Mensch zu wachsen. Denn deswegen bin ich hier.

Montag, 26. Dezember 2011

Feedback

Das alte Jahr neigt sich zu Ende. Ausserdem ist dies mein 200ster Blog, deshalb dachte ich, ich lass mir mal ein Feedback von meinen Hunden geben. Wir werden ja alle immer wieder gefeedbacked und müssen andere bewerten. Jetzt dürfen auch mal LolaVidaLucy. Ich habe speziell einen Fragebogen ausgearbeitet, der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, gestern verteilt und heute eingezogen. Dies ist das Ergebnis:
Lola
Also mir gefällt es eigentlich ganz gut in dieser Familie, es hat einfach ein paar Hunde zu viel. Ich wäre ja so gerne Einzelhund. Und manchmal verstehe ich die beiden Windhunde nicht. Die klauten zum Beispiel heute morgen die restlichen Weihnachtskekse, die noch zusammen mit Schokoladekugeln in Cellophantüten steckten, vom Tisch und assen alles auf. Nein, die Tüten nicht, und auch nicht die Schokoverpackung. Die sind so gefrässig, die beiden, verstehe ich nicht. Mit Vida komme ich ganz gut aus, und auch Lucy mag ich eigentlich, aber manchmal sucht die einfach Streit, wenn sie mir meinen Platz unter dem Esstisch wegnimmt. Gewisse andere Hunde mag ich nicht so, denen muss ich halt immer wieder zeigen, wer die Waldchefin ist. Und es stört mich, wenn Lucy mit andern Hunden spielen will. Entweder spielt sie mit mir oder gar nicht! Aber sonst ist alles ok. 
Vida
Ich bin ganz zufrieden, denn diese Familie hat vier Sofas!!! Das einzige Negative: Ich krieg zu wenig zu essen!! Deshalb muss ich mir halt nehmen, was rumliegt, oft habe ich Glück und finde auch Brot im Wald. Also ich esse alles, bin da gar nicht schwierig. Zur Zeit ist es angenehm kühl draussen, aber wenn meine Familie den Ofen einfeuert, dann muss ich auf ein anderes Sofa weit weg vom Ofen wechseln, ich mag Wärme gar nicht.
Ich komme mit allen Hunden klar und Angst habe ich vor nichts und niemandem, die andern beiden sind eher Angsthasen. Gewitter und Feuerwerk - wo ist da das Problem? Ich gehe jedem Streit aus dem Weg.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich raus darf, aber dass wir dann manchmal stundenlang im Wald rumirren, das verstehe ich nicht. So eine halbe Stunde genügt völlig!
Lucy
Super, diese rennbegeisterte Familie! Von mir aus könnten wir noch öfters weit rennen gehen, ich bewege mich so gerne. Und mein Körbchen mag ich auch, dorthin flüchte ich mich, wenn es draussen laut donnert. Aber auch nachts bin ich gerne drin, dort fühle ich mich geborgen. Und mir gefällt es, dass ich Teil eines Rudels bin, wäre gerne Chefin, aber da werde ich leider von niemandem unterstützt. Auch etwas anderes finde ich nicht gut: Ich möchte mehr Fleisch! Dieses ewige vegetarische Essen mag ich nicht, das Trockenfutter am Morgen kann ich nur runterwürgen, wenn es reichlich von Naturjoghurt bedeckt ist. Ich beobachte immer genau, was die andern beiden kriegen. Vida ist ziemlich langsam beim Knöchelikauen (Tierhaut! Mmm!), wenn ich kann, nehme ich ihr dies weg. Leider werde ich in den Eingangsraum gesperrt, muss alleine essen. Und dass ich in den Hundekurs muss, finde ich auch nicht so toll. Weshalb muss hund in die Schule? Ich würde lieber im Wald Spuren suchen gehen oder mit andern Hunden spielen! 

Ja, das habe ich heute von meinen drei Hündinnen erfahren. Keine scheint 100% zufrieden zu sein, aber mehrheitlich finden sie das Leben mit uns ganz gut.
Da machen wir doch auch nächstes Jahr so weiter!

Montag, 19. Dezember 2011

Schnee vor den Augen

Burn-out scheint ein dankbares Thema zu sein, sogar das neuste Yoga aktuell widmet dem Ausgebranntsein ein ganzes Dossier. Ich hab noch nicht alles gelesen - wann denn - aber einen persönlichen Bericht einer Yogalehrerin schaffte ich am Samstagmorgen im Zug nach Basel (an meine Yogalehrerinnen-Ausbildung). Ja, offensichtlich können auch Yogalehrerinnen ausbrennen. Wahrscheinlich kann es uns alle irgendwann treffen, denn, so wie ich langsam begreife, ist nicht ein bestimmtes Persönlichkeitsmerkmal dafür verantwortlich. Vielmehr sind es Mobiltelefone, E-Mails, Facebook und Xing, die uns ununterbrochen beschäftigen, denn wir alle wollen ja nichts verpassen. Es könnte ja wichtig sein! Deshalb sind wir ständig erreichbar, werden zu "Sklaven unserer iPhones und Laptops".
Wieso eigentlich? Unser Lebenstempo habe sich in den letzten 200 Jahren verdoppelt, obwohl die registrierte Gesamtarbeitszeit sinke, fühlten sich immer mehr Menschen permanent unter Termindruck, Entscheidungsstress und Zeitnot, schreibt die Autorin weiter. Fast die Hälfte der Deutschen sagte in einer Untersuchung, sie litten unter chronischer Zeitknappheit. Von vielen werde dies sogar als extreme psychische Belastung wahrgenommen.

Die Autorin wachte eines Morgens auf und alles, was sie sah, war Schnee vor den Augen. Sie hatte keinen Zusammenbruch sondern so etwas wie visuellen Tinnitus. Weil die Symptome nicht verschwanden, musste sie eine Auszeit von einigen Monaten nehmen, ging stundenlang spazieren und fühlte sich langsam wieder eins mit der Natur.

Burn-out gelte als deutsches Phänomen, lese ich weiter. Nirgendwo sonst werde den Menschen ein solches Leistungsdenken, bestehend aus Pflichten, Leistung und Einhaltung von Disziplin, mit in die Wiege gelegt.
Ich würde mal sagen, wir Menschen in der Schweiz tragen ein ähnliches Schicksal. Auch hierzulande hat Leistung einen hohen Wert.

Weil wir Teil unserer Gesellschaft und unserer Kultur sind, können wir uns all dem nur schwer entziehen.
Ich selber checke meine Mails nur ein- bis zweimal pro Tag und selten Abends. Facebook und Xing interessieren mich nicht. Ausserdem habe ich angefangen, mein Handy auf lautlos zu lassen, wenn ich nach Hause komme. Abends möchte ich loslassen können, abends ist Ich-Zeit. Und auch ein bisschen Hundezeit.
Aber trotzdem leide ich unter Zeitknappheit, empfinde ich mein Leben als zu voll.
Heute kam ich spät nach Hause und wir mussten im Dunkeln in den Wald. Aber so dunkel war der gar nicht, Schnee sei Dank!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Spiel

Sonntagmorgen. Ich möchte wieder einen Tag ohne Fremdbestimmung verbringen. Nur ein bisschen rennen gehen - und bloggen.

Burn-out beschäftigt mich immer noch. Erstens leiden viele Menschen, die meine psychologische Praxis aufsuchen, an dieser "Erschöpfungsdepression", zweitens kenn ich es selber aus der Zeit, als ich als Lehrerin zu viel arbeitete. In DIE ZEIT ONLINE finde ich einen spannenden Artikel über unsere YES-WE-CAN-Gesellschaft : Wir können eben nicht mehr. Bis um Mitternacht E-Mails beantworten, im Urlaub ans Telefon gehen, auf dem Spielplatz die Börsenkurse checken.
Die Frage werde falsch gestellt, Burn-out sei nicht eine Volkskrankheit wie Fusspilz oder Paradontose, die mit der richtigen Therapie verschwindet. "Entspann dich" reiche nicht, denn das Problem sei ein Systemisches.
Fachleute entwerfen Typlogien von Menschen, die besonders anfällig seien -  aber, huch, das seien wir doch alle! Burn-out sei nicht eine Krise des Arbeiters sondern ein Symptom unserer Arbeit.

Was lässt sich da tun? DIE ZEIT schweigt hier.

Vielleicht sollten wir uns weniger über Arbeit definieren. Wir sollten eher uns selber darin verstärken, dass wir gut sind, so wie wir sind, ob wir Arbeit haben oder arbeitslos sind. Wir sind mehr als nur ArbeiterInnen!
Wir sind auch mehr als unsere verschiedenen Rollen, die wir spielen.
Wir sind.
Teil unserer Welt, Teil unserer Natur, wir sind lebendig. Wir sind.
Alles andere ist nichts als ein Spiel.
Und - weniger Freude an teuren Autos, riesigen Bildschirmen und anderen Statussymbolen. Den Status, dass wir wertvoll sind, sollten wir in uns selber finden. Dort kann ihn auch keiner uns wegnehmen!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Kontemplation

Spannender Artikel in DIE ZEIT: Wie der soziale Wandel, die Medien und unser Anspruchsdenken zur kollektiven Erschöpfung führen. Provokativ stand der Titel "Noch jemand ohne Burn-out?"  auf der Frontseite der Zeitung. Als ich am Freitag an einem Kiosk vorbeikam, konnte ich dem Kauf des Blattes nicht widerstehen.
Kurzfassung: Wir haben alle zu viel Adrenalin in uns, können nicht mehr richtig abschalten, multitasken auch noch am Feierabend (wie ich jetzt: Tee trinken, Kuchen essen und bloggen! Den Kuchen hab ich übrigens selbst gebacken, Ciambellone mit Olivenöl und Eiersatz, gut gelungen!).
Wie könnte mensch das Adrenalin abbauen? Genau: nur durch Bewegung. Aber das tun die meisten eben nicht, sondern sie kleben vor dem TV oder PC.
Noch ein anderer Vorschlag gibt der Münchner Verhaltenstherapeut Nico Niedermeier: Mehr Kontemplation! Lustiges Wort, das sich bisher nicht in meinem aktiven Wortschatz befunden hat. Kontemplation oder beschauliche Betrachtung. Wer nimmt sich dazu denn die Zeit? Da habe ich das Glück, mein Leben mit Hunden zu teilen. Erstens verhelfen sie mir zu Bewegung (nur wegen Bilbo selig begann ich zu rennen!!), zweitens zu Kontemplation. Da ich jeden Tag mindestens einen Waldspaziergang mache, komme ich automatisch zu beschaulichen Betrachtungen der Bäume, Büsche, Vögel, Pilze und anderen Lebewesen. Die Luft ist so gut, dass ich immer bewusst tief atme. Meine Augen entspannen sich ob dem satten Grün der Tannen und des Mooses (da gibts wunderschöne grüne moosige Teile im Grauholzwald) und die Ruhe mit dem Vogelgezwitscher tut meiner Seele gut.
Heute verbrachte ich bewusst einen kontemplativen Tag: Keine Büroarbeiten am Morgen, rennen am Mittag, Siesta am Nachmittag und am Abend wieder einmal ins Hammam. Das liess mich nicht nur "einen Gang runterschalten"(nach Niedermeier), das waren wohl schon fünf Gänge. In einem Hammam darfst du nichts anderes tun als sitzen und immer wärmer und schlapper werden.
Perfekter Sonntag!