Ja, eine leichte autistische Störung, das hat Lucy. Lola und Vida überhaupt nicht, vor allem Lola nicht. Sie spürt unsere Gefühle, bevor wir checken, dass wir die haben. So interessant. Hunde sind so verschieden von einander wie es auch die Menschen sind.
Sonntag, 19. Februar 2012
Asperger-Syndrom
Fast die ersten waren wir gestern im Hundekurs, nur Aline (für mich unbekannte Hunderasse, irgendetwas Kleineres, Dunkles) war schon da. Babemba tauchte auf, zwei Minuten später ihr Begleiter mit Spikes an den Sohlen und dann kamen noch vier Menschen plus Hunde. Die letzten beiden Male war der Kurs wegen Kälte ausgefallen und ich war gespannt, was Lucy noch konnte. Ja ja, sie und ich, wir machten es nicht schlecht. Ich muss einfach noch konsequenter sein, nicht akzeptieren, wenn sie eine Sekunde zu früh startet, sondern von ihr verlangen, dass sie auf meinen Befehl wartet und erst dann reagiert. Danach gingen wir vier im Sädelbach spazieren - aber verursacht so ein Hundekurs eigentlich ein grosses Selbstbewusstsein??? Lucy entfernte sich ständig von uns und drehte grosse Kreise und vor allem reagierte sie nicht auf mein KEHREN. Sehr mühsam. Wahrscheinlich brauchen wir noch viele Hundekursstunden, bis sie besser gehorcht.
Vielleicht hat sie leichtes Asperger-Syndrom? Im BUND von gestern war da ein spannender Artikel über diese milde Autismusform. Nicht zuhören können (Kehren? Nichts gehört), keine Gefühle zeigen (sie wirkt oft cool), Spezialinteresse (Eichhörnchen, Hase, Reh) pflegen, Rituale brauchen. Es liegt ihr sehr viel daran, dass jeder Tag gleich abläuft. Abends um 9 Uhr geht man nochmals raus, das ist klar, auch wenn sie dann oft nicht pinkelt. Aber man geht raus. Und sie hat Schwierigkeiten sich in andere hineinzuversetzen. Sie kratzt mich immer wieder, wenn sie etwas von mir will, auch wenn ich AUTSCH schreie. Wenn ich Glück habe, dann trage ich Jeans und meine Haut wird geschont. Wenn ich Pech habe und meine Beine in Leggings stecken, dann kriege ich regelrechte rote Striemen am Bein. Und sie probiert immer wieder, den andern beiden Hunden die Karotte zu klauen, die alle drei nach dem Essen kriegen.
Viele Männer leiden mehr oder weniger am Asperger-Syndrom, finde ich, wenn ich so meinen männlichen Bekanntenkreis durchgehe. Ein Mann, der abends nach dem Arbeiten nach Hause kommt und sofort zum Staubsauger greift, obwohl seine Frau, die den ganzen Tag zu Hause ist, geputzt hat. Ein Exfreund, der den SBB-Fahrplan auswendig konnte. Schweigsame, zurückgezogene Männer, die lieber am Computer Fotos bearbeiten als sozialisieren oder über die Beziehung reden wollen, Männer, die nicht zuhören. Männer, die nicht zuhören. Männer, die nicht zuhören. Hoffentlich haben es jetzt die betroffenen Männer gehört. Deshalb sage ich ja oft viele Dinge dreimal, denn ich weiss aus eigener Erfahrung, dass häufig auch drei Mal nicht genügt.
Ja, eine leichte autistische Störung, das hat Lucy. Lola und Vida überhaupt nicht, vor allem Lola nicht. Sie spürt unsere Gefühle, bevor wir checken, dass wir die haben. So interessant. Hunde sind so verschieden von einander wie es auch die Menschen sind.
Ja, eine leichte autistische Störung, das hat Lucy. Lola und Vida überhaupt nicht, vor allem Lola nicht. Sie spürt unsere Gefühle, bevor wir checken, dass wir die haben. So interessant. Hunde sind so verschieden von einander wie es auch die Menschen sind.
Mittwoch, 15. Februar 2012
Ego
Es schneit und zwei Hunden gefällt das! Obwohl auch Vida, wenn wir denn im Wald sind, ihre unerwarteten Freudensprints machen wird. Jetzt ist sie lieber auf dem Sofa. Es ist Mittwoch und eigentlich möchte ich wieder mal einen langen Lauf machen, aber daraus wird wohl nichts. Bei diesem Wetter muss ich meine schweren GoreTex-Schuhe anziehen und ziemlich sicher Schneepfadmaschine spielen, somit wirds wohl ein kurzer Lauf. Aber gar nicht rennen oder ins Fitnesscenter auf ein Laufband gehen, das mag ich nicht. Ich bin zu gerne draussen in der Natur!
Ich hatte ein strenges, aber auch spannendes Yoga-Wochenende. Eines der Hauptthemen war Yoga und Verletzungen, sind doch in den vergangenen Wochen einige Artikel darüber in den verschiedenen Printmedien erschienen. Ja, das gibt es, man kann sich beim Yoga verletzen, sogar einige YogalehrerInnen verletzen sich, haben zum Beispiel massive Knieprobleme (Lotussitz!) weil sie über Jahre hinweg ihren Körper zu fest fordern. Das ist nämlich meiner Meinung nach der Hauptgrund, weshalb auch Yoga-Praxis zu Verletzungen führen kann: nicht die Asanas sind das Problem, sondern das Ego des Einzelnen. Es braucht Mut und Demut zu sagen, nein, der Kopfstand tut mir nicht gut, da kriege ich Nackenschmerzen, oder nein, bei diesem Twist kann ich meinen Arm nicht auch noch rückwärts unter meinem Bein durchstrecken.
Ich war nämlich mal bei einer Yogalehrerin, die an mir zog, bis ich das tun konnte - und ich hab mich leider nicht getraut zu sagen, nein, das geht jetzt nicht.
Das genau werde ich ab jetzt tun, sowohl bei andern Menschen und auch bei mir die Grenzen anerkennen und mein Ego ganz ganz klein machen. Ich bin zwar (bald!) zertifizierte Yogalehrerin, aber ich kann nicht jedes Asana. Doch dies sagt mein Yogalehrer immer wieder: ihr seid nicht TurnlehrerInnen (von 20 TeilnehmerInnen der Ausbildung sind 3 Männer), ihr seid PhilosophielehrerInnen. Hier stimmt der Satz total: Yoga ist nicht das Ziel, Yoga ist der Weg. Denn Yoga ist vor allem eine innere Haltung. Ahimsa: keine Gewalt, weder gegen andere noch gegen dich selber. Und Aparigraha: mal zufrieden sein damit, was man hat. Nicht immer mehr wollen. Hört nämlich mal das Wollen auf, geschehen Dinge wie von selber!
Ich hatte ein strenges, aber auch spannendes Yoga-Wochenende. Eines der Hauptthemen war Yoga und Verletzungen, sind doch in den vergangenen Wochen einige Artikel darüber in den verschiedenen Printmedien erschienen. Ja, das gibt es, man kann sich beim Yoga verletzen, sogar einige YogalehrerInnen verletzen sich, haben zum Beispiel massive Knieprobleme (Lotussitz!) weil sie über Jahre hinweg ihren Körper zu fest fordern. Das ist nämlich meiner Meinung nach der Hauptgrund, weshalb auch Yoga-Praxis zu Verletzungen führen kann: nicht die Asanas sind das Problem, sondern das Ego des Einzelnen. Es braucht Mut und Demut zu sagen, nein, der Kopfstand tut mir nicht gut, da kriege ich Nackenschmerzen, oder nein, bei diesem Twist kann ich meinen Arm nicht auch noch rückwärts unter meinem Bein durchstrecken.
Ich war nämlich mal bei einer Yogalehrerin, die an mir zog, bis ich das tun konnte - und ich hab mich leider nicht getraut zu sagen, nein, das geht jetzt nicht.
Das genau werde ich ab jetzt tun, sowohl bei andern Menschen und auch bei mir die Grenzen anerkennen und mein Ego ganz ganz klein machen. Ich bin zwar (bald!) zertifizierte Yogalehrerin, aber ich kann nicht jedes Asana. Doch dies sagt mein Yogalehrer immer wieder: ihr seid nicht TurnlehrerInnen (von 20 TeilnehmerInnen der Ausbildung sind 3 Männer), ihr seid PhilosophielehrerInnen. Hier stimmt der Satz total: Yoga ist nicht das Ziel, Yoga ist der Weg. Denn Yoga ist vor allem eine innere Haltung. Ahimsa: keine Gewalt, weder gegen andere noch gegen dich selber. Und Aparigraha: mal zufrieden sein damit, was man hat. Nicht immer mehr wollen. Hört nämlich mal das Wollen auf, geschehen Dinge wie von selber!
Sonntag, 5. Februar 2012
Jetzt!
Vor vielen Jahren traf ich mal eine Ärztin, die TCM praktizierte und auch immer heisses Wasser trank. Mich beeindruckte es schon damals ziemlich, auch wenn es Jahre dauerte, bis ich selber soweit war. Veränderungen gehen nicht von heute auf morgen. Aber es ist ja nie zu spät, irgendetwas zu verändern oder neu zu starten. Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt!
Mittwoch, 1. Februar 2012
Muskeln
Heute gingen wir Winterjoggen und es war wunderschön, gerade weil es kalt war und die Sonne es teilweise schaffte, durch die Wolken ihre Wärme zu uns zu schicken. Der gefrorene Boden war ideal, ich konnte meine schweren GoreTex-Schuhe zu Hause lassen und in meinen normalen Schuhen rennen. Zehn Kilometer waren es jedoch nicht, ich habe diese Woche mehr Zeit und kann viermal rennen gehen. Somit erreiche ich mein Ziel von etwa 22 Kilometern sicher. Ich finde es interessant, wie die dünne Vida den Winter so liebt. Ihr Fell ist nicht dicht, aber sie friert nie und leidet, wenn es wärmer als 20 Grad ist!
Joggen alleine genüge nicht, um beschwerdefrei älter zu werden, obwohl Joggen gut fürs Herz sei, sagt Dr. Oz im neusten Oprah. Ich sage, rennen ist gut für meinen Kopf.
Wir brauchen jedoch starke Muskeln, vor allem, wenn wir nicht mehr so jung sind, lese ich weiter. Ab 40 verlieren wir Muskelmasse, die mit Fett ersetzt wird. Und unsere Gelenke müssen zu viel Druck aushalten, wenn unsere Muskeln schwach sind. Ich kenne mittlerweile viele Leute mit künstlichen Knie- oder Hüftgelenken. Nein danke, ohne mich. Aber als Pilates- und Yogalehrerin, die mindestens einmal pro Woche noch Krafttraining macht, habe ich nichts zu befürchten. Ich gehe so was von ungern zum Arzt oder Ärztin, weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal war. Sind schon einige Jahre her! Und so soll es auch bleiben! Ich wäre wohl ähnlich durcheinander wie Lucy vor einer Woche, als sie zur Tierärztin musste. Es geht ihr übrigens wieder gut, Lucy, nicht der Tierärztin. Und ich möchte hier auch Lola etwas in Schutz nehmen, denn das Ganze ist dumm gelaufen, Lola hatte nicht die Absicht, Lucy so zu verletzen. Trotzdem haben wir beschlossen, Lola wieder ihre Anti-Stress-Tropfen zu geben und ein wenig mehr auf sie Acht zu geben. Patrick kaufte ihr heute ein dickes grossen Kissen - zur Zeit liegt sie drauf und geniesst es!
Joggen alleine genüge nicht, um beschwerdefrei älter zu werden, obwohl Joggen gut fürs Herz sei, sagt Dr. Oz im neusten Oprah. Ich sage, rennen ist gut für meinen Kopf.
Samstag, 28. Januar 2012
Honig
Jetzt gerade findet der Hundekurs statt - und wir sind nicht dabei! Wir hätten Zeit, daran liegts nicht, aber Lucy ist verletzt, hat zwei Wunden am Rücken und es ging ihr in den vergangenen beiden Tagen nicht so gut. Sie war sehr nervös und empfindlich am Donnerstag, vieles machte ihr Angst, deshalb sagte ich ab für heute.
Jetzt geht es ihr deutlich besser, aber ich will sie noch etwas schonen. denn die beiden Verletzungen hat ihr ein Hund zugefügt. Nein, nicht ein fremder, sondern Lola! Wir waren Mittwoch wie üblich an der Aare unterwegs auf unserem 10 km Lauf, und Lucy wie immer total aufgestellt, weil sie schwimmen konnte. Ausserdem spielte sie mit verschiedenen Hunden, unter anderem mit einem schwarz-weissen Männchen. Und Lola halt wie immer gestresst und eifersüchtig. Als Lola ihr die beiden Verletzungen zufügte, war Lucy voll am Rennen, deshalb wars wohl schlimmer als Lola gewollt hatte. Trotzdem, Lola muss ab jetzt an die Leine, wenn Lucy spielen möchte.
Und dann später zu Hause das übliche Drama: Unser Tierarzt war an einer Besprechung und im Begriff, in seine sicher wohlverdienten Ferien zu fahren. Die Praxisassistentin gab mir die Notfallnummer: "Jede Minute dieses Gesprächs wird Sie 3.30 kosten!" Ich legte sofort wieder auf. Aber wo würden wir noch einen Tierarzt finden? Unser langjähriger Tierarzt ein paar Dörfer weiter ist seit drei Jahren pensioniert und sein Nachfolger heisst Metzger - nein, kein passender Name für einen helfenden Menschen!
Moritz erinnerte, dass da noch eine Tierärztin in unserem Dorf ist und versprach, am Donnerstagmorgen einen Termin abzumachen. Sie scheint nicht so viel zu arbeiten (wie sympathisch!) und es brauchte offensichtlich einige Versuche, sie zu erwischen, aber dann konnten Moritz (Semesterferien!) und Lucy sofort hin. Ein Glück! Sie schnitt einige Haare weg und gab eine Salbe auf Honigbasis mit. Moritz wusste, dass mir das gefallen würde. Ja, tut es, und vielleicht haben wir eine neue Tierärztin gefunden! Obwohl es leider nicht klappt mit der Salbe. Erstens lässt Lucy es nicht gerne zu, dass wir da was drauf streichen, und wenn wir es doch schaffen, schleckt sie alles weg. Deshalb spraye ich Bepanthen Wundspray drauf, da hat sie nichts dagegen. Aber ich weiss, dass Honig einen antibiotischen Stoff enthält. Diese Salbe werden wir sicher gut brauchen können!
Jetzt geht es ihr deutlich besser, aber ich will sie noch etwas schonen. denn die beiden Verletzungen hat ihr ein Hund zugefügt. Nein, nicht ein fremder, sondern Lola! Wir waren Mittwoch wie üblich an der Aare unterwegs auf unserem 10 km Lauf, und Lucy wie immer total aufgestellt, weil sie schwimmen konnte. Ausserdem spielte sie mit verschiedenen Hunden, unter anderem mit einem schwarz-weissen Männchen. Und Lola halt wie immer gestresst und eifersüchtig. Als Lola ihr die beiden Verletzungen zufügte, war Lucy voll am Rennen, deshalb wars wohl schlimmer als Lola gewollt hatte. Trotzdem, Lola muss ab jetzt an die Leine, wenn Lucy spielen möchte.
Samstag, 21. Januar 2012
Balance
Endlich war wieder mal Hundekurs! Sechs wetterfeste und tapfere Menschen und sieben Hunde (Max kam alleine mit zwei Hunden, weil seine Freundin im 8. Monat schwanger ist) standen und liefen eine Stunde lang auf einem matschigen Boden und bekamen kalte Füsse. Lucy musste ich auf den Platz zwingen, sie wäre wohl lieber zu Hause geblieben. Irgendwann spielte sie kurz mit Babemba und co., aber zehn Minuten vor Schluss hatte sie genug.
Ich sehe es ihr genau an, wenn ihr etwas nicht passt: Dann werden ihre Augen schmal und ihre Ohren flach. Nur mit Goodies konnte ich sie überzeugen, die beiden letzten Übungen noch mitzumachen.
Dann gingen wir rennen, denn wenn ich die Halbmarathon-Distanz pro Woche erreichen möchte, muss ich dreimal gehen. Leider gibt es Wochen, da schaffe ich es nicht, weil ich zu viel arbeite. Ich habe drei berufliche Standbeine und irgendwie ist eines zuviel. Da muss ich was verändern, denn die vergangene Woche hatte ich eine schmerzhafte Muskelverspannung am Rücken. Für mich ganz klar: Ich kann nicht alles schultern. Ich muss abbauen.
Ich arbeite in allen drei Bereichen mit Menschen und gebe deshalb mehr, als ich bekomme. Meine Balance ist fragil. Auch das braucht Zeit und Energie: zu mir selber zu schauen. Und Geld, denn Massagen kosten! Die Masseurin gestern fragte, als sie meinen Rücken bearbeitete, ob ich zur Zeit viele Belastungen habe. Ja, sagte ich, ich werde gefordert und fordere viel von mir. Ich glaube, sie weiss nicht, dass ich Psychologin bin.
Was tue ich sonst noch?
Faul auf dem Sofa liegen und lesen - leider nicht oft genug. Und sonst? Amerikanische Serien runterladen und schauen. Und sonst?
Nix mehr.
Ist viel zu wenig!
Ich sehe es ihr genau an, wenn ihr etwas nicht passt: Dann werden ihre Augen schmal und ihre Ohren flach. Nur mit Goodies konnte ich sie überzeugen, die beiden letzten Übungen noch mitzumachen.
Dann gingen wir rennen, denn wenn ich die Halbmarathon-Distanz pro Woche erreichen möchte, muss ich dreimal gehen. Leider gibt es Wochen, da schaffe ich es nicht, weil ich zu viel arbeite. Ich habe drei berufliche Standbeine und irgendwie ist eines zuviel. Da muss ich was verändern, denn die vergangene Woche hatte ich eine schmerzhafte Muskelverspannung am Rücken. Für mich ganz klar: Ich kann nicht alles schultern. Ich muss abbauen.
Was tue ich sonst noch?
Faul auf dem Sofa liegen und lesen - leider nicht oft genug. Und sonst? Amerikanische Serien runterladen und schauen. Und sonst?
Nix mehr.
Ist viel zu wenig!
Samstag, 14. Januar 2012
Reinigung
Sonne, harter gefrorener Boden und den Wald für uns, so wars gestern beim Rennen. Lola rannte einem Hasen nach, kam aber bald unverrichteter Dinge zurück. Das kühle und trockene Wetter gefällt uns allen, die Hunde haben viel Energie, das heisst, Lola und Lucy. Vida macht sichs lieber auf dem Sofa bequem. Alle drei machen es gut: Unser Gehirn braucht Bewegung, damit es besser durchblutet wird und neue Synapsen bilden kann, aber es braucht auch Ruhe.
Wer von den Lesenden gibt dem eigenen Gehirn eigentlich genügend Ruhe? Wer geht bewusst mit Informationen um? Wer zwingt manchmal das Gehirn zu Stille? Weil zwingen muss man es, freiwillig hört unser Gehirn nicht auf zu denken. Es denkt auch nachts, zum Glück schlafen wir dann meistens. Aber wenn wir wach sind und eigentlich schlafen möchten, stört unser ewig denkendes Organ schon ein bisschen.
Seit einiger Zeit bin ich dabei, meinem Gehirn mehr Ruhe zu gönnen, das heisst, ich zwinge es dazu. Zum Einen tu ich mir nicht mehr alle Informationen an, News hol ich mir aus der Zeitung oder dem Internet, denn dort kann ich auswählen, was ich wissen möchte. Und ich muss auch nicht mehr alles wissen, weil ist eh immer dasselbe. Und zum Zweiten konzentriere ich mich pro Tag mindestens einmal eine Weile nur auf meinen Atem und schicke alle Gedanken, die mich da stören wollen, weg. Ist gar nicht so schwierig.
Was bringt mir das alles? Mehr Intelligenz, da bessere Aufmerksamkeit und einen guten Umgang mit meinen Emotionen. Das heisst, mehr Wohlbefinden, das zeigen viele wissenschaftliche Untersuchungen. So, wie ich mir jeden Tag die Zähne putze, so reinige ich auch mein Gehirn.
Und Vida tut dies sicher auch, wenn sie so entspannt auf dem Sofa liegt. Einatmen, ausatmen, nichts denken.
Wer von den Lesenden gibt dem eigenen Gehirn eigentlich genügend Ruhe? Wer geht bewusst mit Informationen um? Wer zwingt manchmal das Gehirn zu Stille? Weil zwingen muss man es, freiwillig hört unser Gehirn nicht auf zu denken. Es denkt auch nachts, zum Glück schlafen wir dann meistens. Aber wenn wir wach sind und eigentlich schlafen möchten, stört unser ewig denkendes Organ schon ein bisschen.
Was bringt mir das alles? Mehr Intelligenz, da bessere Aufmerksamkeit und einen guten Umgang mit meinen Emotionen. Das heisst, mehr Wohlbefinden, das zeigen viele wissenschaftliche Untersuchungen. So, wie ich mir jeden Tag die Zähne putze, so reinige ich auch mein Gehirn.
Und Vida tut dies sicher auch, wenn sie so entspannt auf dem Sofa liegt. Einatmen, ausatmen, nichts denken.
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