Seit knapp einer Woche bin ich auf Diät - aber nicht freiwillig! Ich halte nämlich nichts von Diäten. Meine Diät heisst: vegan meets Schonkost. Nach einer heftigen Gallenkolik (aha, das waren meine Probleme, die ich seit etwa drei Wochen hatte!) am Freitag landete ich notfallmässig im Spital. Nach einem CT war klar: Gallensteine und Pankreatitis, da der Saft der Bauchspeicheldrüse auch gestaut wurde. Ich kriegte gleich eine Infusion und Antibiotika. Die aber Montagabend kurzerhand abgesetzt wurden, da sie bei einer solch milden Entzündung eh nichts nützten. Aha.
Aber zu essen bekam ich nichts, erst als ich sagte, ich sei unter 50 Kilos und wolle nicht noch mehr abnehmen, wurde irgendjemand weich und ich kriegte am Samstagmittag Vollkornkekse, eine Banane und einen Apfel. Und dann kümmerte sich eine Ernährungsberaterin persönlich um meinen Menuplan. Mein Fazit: Vegan im Spital geht, aber die Auswahl an Speisen ist klein und gekocht war nicht so gut. Haferbrei mit wässriger Sojamilch, Safranrisotto mit Spuren von Safran. Spitalküche halt. Zwei Dinge waren lecker: das knusprige Vollkornbrötchen zum Frühstück und die Sojateigwaren.
Und ja, morgen muss ich nochmals hin, denn auf Anraten der Aerzte, die sich übrigens keinen Reim darauf machen konnten, wie eine dünne Veganerin Gallensteine entwickeln konnte, lasse ich mir die Gallenbase entfernen. Nie mehr Gallenkoliken!!!!
Und upgraden werde ich von Anfang an. Die erste Nacht war ich als allgemein-Versicherte in einem Einzelzimmer, die zweite alleine in einem Zweierzimmer und in der dritten Nacht teilte ich das Zimmer mit einer 80-jährigen Frau. Und diese Nacht war schlimm, denn die Frau schaffte es, mich jede Stunde mit ihrem Rufen zu wecken, zum Beispiel, dass sie ins Bett wolle, oder dass ich ihr helfen solle, aufzusitzen. Ich sagte dann, "Frau A., ich bin auch Patientin, ich helfe Ihnen nicht! Bitte sind Sie leiser, ich brauche meinen Schlaf!" Nein, in Zukunft ohne mich! Deshalb sagte ich Montagnachmittag, dass ich entweder upgraden oder nach Hause wolle. Sie liessen mich gehen.
Gestern fuhr ich das erste Mal seit langem wieder mit den Hunden in den Wald, den Schnee, der nicht mehr lange sein wird, geniessen. Wir wurden begleitet von Babemba und Anisia und deren Menschen. Aber da Lucy ein Reh aufstöberte, musste sie für den Rest des Spaziergangs an die Leine (siehe Bilder).
Vidas "Operation" verschoben wir um eine Woche. Nun haben wir beide, zuerst ich und dann Vida, eine Vollnarkose vor uns. Wird schon gut gehen. Ishvara pranidhana. Das letzte Glied der Niyamas der Yoga Sutras des Patanjali. Das Wissen, dass es gut kommt. Das habe ich.
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Abgetaucht
Kein Wetter zum Laufen, leider. Am Sonntag war der Boden hart und uneben mit einer dünnen glitschigen Schicht Schnee und das Laufen war zwar schön, aber anstrengend. Gestern ging ich statt Laufen ins Fitness, ruderte und benutzte den Treadclimber. Aber ich vermisse das Laufen. Vielleicht geh ich morgen Asphaltrennen ohne Hunde, die sind dann ja in der Hundepension.
Am Sonntag machte ich mir erstmals eine richtige Pizza. Ich hatte veganen Käse gekauft und den gerieben - die Pizza war echt gut! Im Internet hab ich gelesen, wenn ich den Käse mit Sojasahne vermische, schmilzt er nachher besser. Werde ich ausprobieren.
Am Montag war ich mit Vida in der Klinik. Die Tierärztin untersuchte sie genau, fand, Vida habe schlimme Zähne, und nahm ihr Blut. Die tapfere Vida hielt ganz still, zitterte aber wie ein Erdbeben. Einen Tag später rief die Tierärztin an und teilte mit, dass einer Narkose nichts im Weg stände, Vidas Blutbild ist gut (was mich sehr freut - somit liege ich richtig mit der mehrheitlich vegetarischen Ernährung!). Ich bringe Vida nächsten Montag auf die 8 Uhr in die Klinik und kann sie am Nachmittag wieder holen. Ich hoffe sehr, dass alles gut geht. Vida tut mir leid, sie wird nicht verstehen, dass wir das alles tun, um ihr zu helfen. Während der Narkose werden noch ihre Ohren gesäubert, ihre Krallen geschnitten und eventuell noch die kleine Warze, die sie am rechten Augenlid hat, entfernt.
Sie ist so fit, liebt den Winter deutlich mehr als ich. Ich hoffe, dass sie noch viele Winter geniessen kann!
Die Fotos machte ich heute Mittag. Lucy sprang auf einen Baumstamm, rutschte aber aus und konnte sich nur mit Mühe halten. Zum Glück hatte ich die Kamera bereit.
Und was hab ich heute Nachmittag gemacht? Das Handy auf lautlos gestellt, den Ofen angefeuert und I've Got Your Number von Sophie Kinsella gelesen. Abgetaucht in eine fremde Welt und alles um mich herum vergessen. Ferien von meinem eigenen Leben.
Am Sonntag machte ich mir erstmals eine richtige Pizza. Ich hatte veganen Käse gekauft und den gerieben - die Pizza war echt gut! Im Internet hab ich gelesen, wenn ich den Käse mit Sojasahne vermische, schmilzt er nachher besser. Werde ich ausprobieren.
Am Montag war ich mit Vida in der Klinik. Die Tierärztin untersuchte sie genau, fand, Vida habe schlimme Zähne, und nahm ihr Blut. Die tapfere Vida hielt ganz still, zitterte aber wie ein Erdbeben. Einen Tag später rief die Tierärztin an und teilte mit, dass einer Narkose nichts im Weg stände, Vidas Blutbild ist gut (was mich sehr freut - somit liege ich richtig mit der mehrheitlich vegetarischen Ernährung!). Ich bringe Vida nächsten Montag auf die 8 Uhr in die Klinik und kann sie am Nachmittag wieder holen. Ich hoffe sehr, dass alles gut geht. Vida tut mir leid, sie wird nicht verstehen, dass wir das alles tun, um ihr zu helfen. Während der Narkose werden noch ihre Ohren gesäubert, ihre Krallen geschnitten und eventuell noch die kleine Warze, die sie am rechten Augenlid hat, entfernt.
Die Fotos machte ich heute Mittag. Lucy sprang auf einen Baumstamm, rutschte aber aus und konnte sich nur mit Mühe halten. Zum Glück hatte ich die Kamera bereit.
Und was hab ich heute Nachmittag gemacht? Das Handy auf lautlos gestellt, den Ofen angefeuert und I've Got Your Number von Sophie Kinsella gelesen. Abgetaucht in eine fremde Welt und alles um mich herum vergessen. Ferien von meinem eigenen Leben.
Sonntag, 2. Dezember 2012
Freiheit
Ich komm erst jetzt zum Bloggen. Zwei Gründe sind dafür verantwortlich:
1. Viel Arbeit!!
2. Spannender Krimi!!
Zu 1. gibts nicht viel zu sagen, ausser uff - bin ich froh, dass die Woche vorbei ist.
Zu 2. kann ich das Buch nennen, das mich richtig in einen Sog zog, sodass ich in jeder freien Minute (und da hatte ich eben nicht viele davon) lesen musste, denn ich wollte wissen, wies weitergeht. Hier der Titel und die Empfehlung, es auch zu lesen: Never Knowing von Chevy Stevens. Es ist das zweite Buch der Autorin. Ich hab ihren Erstling, der 2011 den Preis Thriller of the Year Award for Best First Novel erhielt, aufs iPad geladen und auch schon angefangen zu lesen. Aber - ich hab ein bisschen Mühe mit dem Thema. Für mich ist das schlimm, wenn jemand jemand anders zu seinem Gefangenen macht. Ich hab enorm Mühe genau mit dem: jemanden einsperren. Ok, ich meine hier nicht Kriminelle, denn da hab ich wenig Probleme und weiss auch nichts Besseres, als sie ins Gefängnis zu stecken, damit die Gesellschaft vor ihnen geschützt wird. Aber unschuldige Menschen einsperren, das ist furchtbar. Und auch Tiere einsperren, das tut mir weh. Vögel in kleine Käfige stecken macht mich extrem traurig, denn Vögel müssen fliegen können, brauchen viel Raum. Jedes Mal, wenn ich in einem Land bin, Spanien zum Beispiel oder auch China oder eigentlich fast überall, wo ich diese kleinen Käfige sehe, die an fast jedem Fenster hängen und drinnen ein kleiner Vogel eingesperrt- das bricht mir das Herz.
Aber im Buch Still Missing gehts um eine Frau und sie kann ihrem Peiniger entkommen, zum Glück, wenn auch fürs ganze weitere Leben geschädigt. Logisch. Wer eingesperrt wird, trägt Schaden in der Seele. Ich hab schon mal das Ende gelesen, denn ich war nahe dabei, das Buch zu löschen. Ich werde es wohl doch zu Ende lesen, nur damit ich mich freuen kann, wenn die Frau entkommt - aber dann lösche ich das Buch.
Morgen haben Vida und ich einen Termin in einer Tierklinik in der Stadt - ich mach nochmals einen Versuch, Vidas Zahnstein entfernen zu lassen. Sie ist so fit und ich weiss, sie wird noch lange leben, deshalb mach ich mir Sorgen um ihre Zähne und ihr Zahnfleisch. Sie wird morgen untersucht und ihr wird eine Blutprobe entnommen, damit wird abgeklärt, ob sie Narkose-tauglich ist. Arme Vida - ich tu ihr was Gutes, aber sie versteht das wohl nicht.
Bald gehen wir Schnee-Joggen. Alle drei Hunde sind Schneefan! Die Fotos machte ich heute Morgen, als ich das Vogelhäuschen mit Sonnenblumenkernen auffüllte. Vida aber blieb lieber auf dem Sofa.
1. Viel Arbeit!!
2. Spannender Krimi!!
Zu 1. gibts nicht viel zu sagen, ausser uff - bin ich froh, dass die Woche vorbei ist.
Zu 2. kann ich das Buch nennen, das mich richtig in einen Sog zog, sodass ich in jeder freien Minute (und da hatte ich eben nicht viele davon) lesen musste, denn ich wollte wissen, wies weitergeht. Hier der Titel und die Empfehlung, es auch zu lesen: Never Knowing von Chevy Stevens. Es ist das zweite Buch der Autorin. Ich hab ihren Erstling, der 2011 den Preis Thriller of the Year Award for Best First Novel erhielt, aufs iPad geladen und auch schon angefangen zu lesen. Aber - ich hab ein bisschen Mühe mit dem Thema. Für mich ist das schlimm, wenn jemand jemand anders zu seinem Gefangenen macht. Ich hab enorm Mühe genau mit dem: jemanden einsperren. Ok, ich meine hier nicht Kriminelle, denn da hab ich wenig Probleme und weiss auch nichts Besseres, als sie ins Gefängnis zu stecken, damit die Gesellschaft vor ihnen geschützt wird. Aber unschuldige Menschen einsperren, das ist furchtbar. Und auch Tiere einsperren, das tut mir weh. Vögel in kleine Käfige stecken macht mich extrem traurig, denn Vögel müssen fliegen können, brauchen viel Raum. Jedes Mal, wenn ich in einem Land bin, Spanien zum Beispiel oder auch China oder eigentlich fast überall, wo ich diese kleinen Käfige sehe, die an fast jedem Fenster hängen und drinnen ein kleiner Vogel eingesperrt- das bricht mir das Herz.
Aber im Buch Still Missing gehts um eine Frau und sie kann ihrem Peiniger entkommen, zum Glück, wenn auch fürs ganze weitere Leben geschädigt. Logisch. Wer eingesperrt wird, trägt Schaden in der Seele. Ich hab schon mal das Ende gelesen, denn ich war nahe dabei, das Buch zu löschen. Ich werde es wohl doch zu Ende lesen, nur damit ich mich freuen kann, wenn die Frau entkommt - aber dann lösche ich das Buch.
Morgen haben Vida und ich einen Termin in einer Tierklinik in der Stadt - ich mach nochmals einen Versuch, Vidas Zahnstein entfernen zu lassen. Sie ist so fit und ich weiss, sie wird noch lange leben, deshalb mach ich mir Sorgen um ihre Zähne und ihr Zahnfleisch. Sie wird morgen untersucht und ihr wird eine Blutprobe entnommen, damit wird abgeklärt, ob sie Narkose-tauglich ist. Arme Vida - ich tu ihr was Gutes, aber sie versteht das wohl nicht.
Bald gehen wir Schnee-Joggen. Alle drei Hunde sind Schneefan! Die Fotos machte ich heute Morgen, als ich das Vogelhäuschen mit Sonnenblumenkernen auffüllte. Vida aber blieb lieber auf dem Sofa.
Samstag, 24. November 2012
Nux Vomica
Gestern lag ich in der Sauna und bloggte in meinem Kopf. Ich hätte geschrieben, dass ich mir keinen Reim machen könne, weswegen ich seit vier Tagen einen sehr empfindlichen Magen habe. Eine bis drei Stunden nach dem Essen kriegte ich zuerst Rückenschmerzen, dann Magenschmerzen, die zum Teil in Koliken endetet. Ich kenne das ja, hätte ich geschrieben, denn meine erste Magenkolik hatte ich, als ich hochschwanger mit Cleo kurz vor meinen Abschlussprüfungen als Lehrerin stand. Ich war am Schlafen und plötzlich kriegte ich diese riesigen Schmerzen zwischen Bauch und Magen. Ich habe immer gedacht, dass Cleo langsam zu wenig Platz hatte und meinen Magen zur Seite schob, der daraufhin protestierte. Ich musste aufstehen und rumgehen, bis sich mein Magen beruhigt hatte. Von diesem Moment an hatte ich immer wieder solche Schmerzen, häufig in stressigen Situationen - bis ich mit dem Laufen anfing. Seither ist alles ok. Fast.
Vergangenen Sommer gab es einen Moment, als ich in der Hängematte ein veganes Eis ass. Da meldete sich mein Magen und sagte, ob ich vergessen hätte, dass ich kalte Speisen und Getränke nicht vertrage. Nein, natürlich weiss ich das, ich halte mich normalerweise auch daran. Aber warmes Eis ist irgendwie nicht so toll.
Jedenfalls hatte ich seit Dienstag jeden Tag mindestens eine Kolik nach dem Essen. Simeticon half, aber was auf dem Beipackzettel steht, hilft irgendwie nicht, die Frage des WESHALB zu klären. Weil Stress hab ich eigentlich nicht. Klar packe ich viel in mein Leben, aber nur auf dem Sofa liegen wäre stressender. Mit Bewegungsmangel ist man bei mir auch an der falschen Adresse. Zuviel essen? Na ja, vielleicht. Also halte ich jetzt die Mahlzeiten etwas kleiner. Aber ob dies der Grund ist? Ich weiss es echt nicht, Aber: Ich bin gerade wieder mal Homöopathie-Fan!! Seit gestern Abend nehme ich, nachdem ich bei Google Magenkrämpfe und Homöopathie eingab, Nux Vomica und Cocculus. Was soll ich sagen, es wirkt! Mein Magen und oder Verdauungssystem hat sich beruhigt. Nux Vomica ist sowieso mein Lieblingsmittel, wie gemacht für mich. Ich bin der Apothekerin jetzt noch dankbar, dass sie mir dieses Mittel gab, als ich schwanger mit Moana unter Übelkeit litt. Sie weckte auch mein Interesse an Homöopathie. Vorher hatte ich nicht mal gewusst, dass es sowas überhaupt gab.
Als ich gestern laut vorlies, was bei Nux Vomica stand, nämlich, dass es auch hilft, wenn man morgens um 4 Uhr munter erwacht, ging Patrick gleich ein Fläschchen für sich kaufen.
Was mir immer hilft, das ist Bewegung. Deshalb ging ich gestern im Fitness aufs Laufband und rannte 3 km und fühlte mich gut. Am Mittwoch waren wir dem Fluss entlang knapp 11 km gerannt, die nebenstehenden Bilder sind vom Schluss, als wir wieder beim Parkplatz waren.
Laufen hilft immer. Und Homöopathie, wenn es das richtige Mittel ist - ich weiss, das ist die Kunst! - hilft auch.
Vergangenen Sommer gab es einen Moment, als ich in der Hängematte ein veganes Eis ass. Da meldete sich mein Magen und sagte, ob ich vergessen hätte, dass ich kalte Speisen und Getränke nicht vertrage. Nein, natürlich weiss ich das, ich halte mich normalerweise auch daran. Aber warmes Eis ist irgendwie nicht so toll.
Jedenfalls hatte ich seit Dienstag jeden Tag mindestens eine Kolik nach dem Essen. Simeticon half, aber was auf dem Beipackzettel steht, hilft irgendwie nicht, die Frage des WESHALB zu klären. Weil Stress hab ich eigentlich nicht. Klar packe ich viel in mein Leben, aber nur auf dem Sofa liegen wäre stressender. Mit Bewegungsmangel ist man bei mir auch an der falschen Adresse. Zuviel essen? Na ja, vielleicht. Also halte ich jetzt die Mahlzeiten etwas kleiner. Aber ob dies der Grund ist? Ich weiss es echt nicht, Aber: Ich bin gerade wieder mal Homöopathie-Fan!! Seit gestern Abend nehme ich, nachdem ich bei Google Magenkrämpfe und Homöopathie eingab, Nux Vomica und Cocculus. Was soll ich sagen, es wirkt! Mein Magen und oder Verdauungssystem hat sich beruhigt. Nux Vomica ist sowieso mein Lieblingsmittel, wie gemacht für mich. Ich bin der Apothekerin jetzt noch dankbar, dass sie mir dieses Mittel gab, als ich schwanger mit Moana unter Übelkeit litt. Sie weckte auch mein Interesse an Homöopathie. Vorher hatte ich nicht mal gewusst, dass es sowas überhaupt gab.
Als ich gestern laut vorlies, was bei Nux Vomica stand, nämlich, dass es auch hilft, wenn man morgens um 4 Uhr munter erwacht, ging Patrick gleich ein Fläschchen für sich kaufen.
Was mir immer hilft, das ist Bewegung. Deshalb ging ich gestern im Fitness aufs Laufband und rannte 3 km und fühlte mich gut. Am Mittwoch waren wir dem Fluss entlang knapp 11 km gerannt, die nebenstehenden Bilder sind vom Schluss, als wir wieder beim Parkplatz waren.
Laufen hilft immer. Und Homöopathie, wenn es das richtige Mittel ist - ich weiss, das ist die Kunst! - hilft auch.
Samstag, 17. November 2012
Wankdorf
Gestern nach 18 Uhr wurde eine Radfahrerin von einem Lastwagen beim Wankdorf überfahren. Ich frage mich, wie viele Tote es in diesem Teil von Bern schon gegeben hat - die Statistik könnte Erschreckendes enthüllen! Seit einer Woche führt mein Arbeitsweg wieder dort durch - zwei Jahre lang wurde gebaut, und ich kann mich erinnern, Bilder gesehen zu haben, die flanierende Fussgänger und Velofahrende zeigten. Versprechungen, Schönfärbereien - ich bin sauer! Der Platz ist immer noch voller Autos, trotz des unterirdischen Kreisels. Er ist nach wie vor gefährlich für Radfahrende. Patrick sagt, er mache lieber den Umweg über Worblaufen und fahre die Tiefenaustrasse entlang, deren Radstreifen klar von der Strasse abgetrennt ist. Aber wie lange noch - nächstes Jahr beginnt die Verkleinerung der Strasse wegen des Bahntrassees und der Fahrradstreifen wird sicher auch kleiner oder ganz verschwinden. Hier in Bern, las ich vor kurzem in der Zeitung, fahren Radler mit dem Prinzip Hoffnung: Wir hoffen, dass uns niemand überfährt!
Da lob ich mir Deutsche Städte: breite rotgefärbte Streifen auf den Gehsteigen.
Ich darf einfach nicht träumend Velofahren - ich muss jede Sekunde höllisch aufpassen, dass ich sehe und gesehen werde. Hab vor einer Woche eine rote Skijacke im H&M gekauft, die trage ich dabei.
Wir waren gestern zu der Unglückszeit in Freiburg und die Hunde in der Hundepension. Lola und Lucy seien nicht gerne hingegangen, sagt Patrick. Aber Vida scheint keine Probleme zu haben, sie ist wirklich anpassungsfähig und hat es schon geschafft, die Herzen von Sonja und ihrer Kinder zu erobern. Aber ich denke, Lucy schadet es auch nicht. Sie scheint uns und ihren Platz hier besser zu schätzen, denn heute im Hundekurs war sie total aufgestellt und spielte in der freien Zeit, vor allem mit Timmy, der ja am Freitag auch in der Hundepension ist. Und sie wehrte sich auch gegen Yuma, der am Anfang auf sie loswollte und zum Glück immer einen Maulkorb trägt. Ja, Lucy kann sich wehren!
Am Mittag gingen wir 5 km laufen im Wald - und alle drei liegen jetzt tief schlafend auf den Sofas. Nein, Lola natürlich nicht. Patrick ist im Fitness und Lola liegt zu meinen Füssen unter dem Tisch.
Die Fotos stammen von vergangener Woche, als wir an der Aare laufen gingen. Vida viel interessierter an möglichem Essbaren, das liebe Menschen immer wieder wegwerfen.
Wer hat gemerkt, dass die Fotos seit etwa 2 Wochen viel besser sind?? Ich kriegte zu meinem Geburtstag eine neue Kamera, die wirklich gut ist. Obwohl sie wieder pink ist!
Da lob ich mir Deutsche Städte: breite rotgefärbte Streifen auf den Gehsteigen.
Ich darf einfach nicht träumend Velofahren - ich muss jede Sekunde höllisch aufpassen, dass ich sehe und gesehen werde. Hab vor einer Woche eine rote Skijacke im H&M gekauft, die trage ich dabei.
Wir waren gestern zu der Unglückszeit in Freiburg und die Hunde in der Hundepension. Lola und Lucy seien nicht gerne hingegangen, sagt Patrick. Aber Vida scheint keine Probleme zu haben, sie ist wirklich anpassungsfähig und hat es schon geschafft, die Herzen von Sonja und ihrer Kinder zu erobern. Aber ich denke, Lucy schadet es auch nicht. Sie scheint uns und ihren Platz hier besser zu schätzen, denn heute im Hundekurs war sie total aufgestellt und spielte in der freien Zeit, vor allem mit Timmy, der ja am Freitag auch in der Hundepension ist. Und sie wehrte sich auch gegen Yuma, der am Anfang auf sie loswollte und zum Glück immer einen Maulkorb trägt. Ja, Lucy kann sich wehren!
Am Mittag gingen wir 5 km laufen im Wald - und alle drei liegen jetzt tief schlafend auf den Sofas. Nein, Lola natürlich nicht. Patrick ist im Fitness und Lola liegt zu meinen Füssen unter dem Tisch.
Die Fotos stammen von vergangener Woche, als wir an der Aare laufen gingen. Vida viel interessierter an möglichem Essbaren, das liebe Menschen immer wieder wegwerfen.
Wer hat gemerkt, dass die Fotos seit etwa 2 Wochen viel besser sind?? Ich kriegte zu meinem Geburtstag eine neue Kamera, die wirklich gut ist. Obwohl sie wieder pink ist!
Montag, 12. November 2012
Brahma, Vishnu, Shiva
Zwei nasse Tage liegen hinter uns. Hat mich nicht mal sehr gestört. Hundekurs, viel Yoga, Backen und Laufen trotz Regen - ein gelungenes Wochenende für mich. Patrick kochte nach Attila Hildmanns VEGAN FOR FIT Red Rocket (siehe Bild) und ich backte den Blaubeerkuchen von Roland Rauter. Zwar nicht mit Blaubeeren, denn die gibt es hier nicht in Bio-Qualität. Deshalb verwendete ich eine Bio-Mischung aus Himbeeren und Brombeeren. Beide Rezepte waren sehr lecker!
In letzter Zeit gabs viele Meldungen in den Nachrichten von Entlassungen. Es ist sicher schlimm, seinen Job zu verlieren, aber ich finde es logisch, dass immer mal wieder eine Firma schrumpfen muss. Es ist ein Lebensgesetz, dass nicht immer alles nur wachsen kann. In der hinduistischen Philosophie ist das schon lange bekannt: Brahma ist der Schöpfer von Neuem, Vishnu erhält das Ganze eine Weile am Leben und Shiva zerstört.
Nehmen wir nur mal Atomkraftwerke. Die wurden vor eigentlich nicht mal so langer Zeit erfunden. Sie existierten eine Weile ganz friedlich, bis immer mehr Stimmen nach so genannten "Zwischenfällen" laut wurden, die vor den Gefahren warnten. Jetzt ist die Zeit für solche Stromerzeuger vorbei - nur haben das noch nicht alle gemerkt. Aber irgendwann gibts keine AKWs mehr, irgendwann sind die Geschichte.
Oder nehmen wir Milch. Ich hab gerade im neusten VegNews gelesen, dass in den USA der Milchkonsum seit 1994 stetig zurück geht - Shivas Werk. Ich meine, ich hab nie verstanden, weshalb Erwachsene Milch trinken, die ja klar für Babys gedacht ist. Aber ich hatte auch mal eine Phase, da trank ich Milch zum Essen - abgeschaut von Amerikanern. Jetzt weiss ich zum Glück mehr, dass nämlich Milch bei Menschen Verschleimungen und unreine Haut bewirken kann.
Aber Brahma ist auch hier wieder am Werk: Milch aus Pflanzen wie Soja, Mandeln, Reis, Quinoa findet immer mehr Anklang. Letztes Jahr wurde in den USA 1.3 Milliarden Dollars dafür ausgegeben. Irgendwann, das wünsche ich mir, essen die meisten Menschen nur Pflanzen.
In letzter Zeit gabs viele Meldungen in den Nachrichten von Entlassungen. Es ist sicher schlimm, seinen Job zu verlieren, aber ich finde es logisch, dass immer mal wieder eine Firma schrumpfen muss. Es ist ein Lebensgesetz, dass nicht immer alles nur wachsen kann. In der hinduistischen Philosophie ist das schon lange bekannt: Brahma ist der Schöpfer von Neuem, Vishnu erhält das Ganze eine Weile am Leben und Shiva zerstört.
Nehmen wir nur mal Atomkraftwerke. Die wurden vor eigentlich nicht mal so langer Zeit erfunden. Sie existierten eine Weile ganz friedlich, bis immer mehr Stimmen nach so genannten "Zwischenfällen" laut wurden, die vor den Gefahren warnten. Jetzt ist die Zeit für solche Stromerzeuger vorbei - nur haben das noch nicht alle gemerkt. Aber irgendwann gibts keine AKWs mehr, irgendwann sind die Geschichte.
Oder nehmen wir Milch. Ich hab gerade im neusten VegNews gelesen, dass in den USA der Milchkonsum seit 1994 stetig zurück geht - Shivas Werk. Ich meine, ich hab nie verstanden, weshalb Erwachsene Milch trinken, die ja klar für Babys gedacht ist. Aber ich hatte auch mal eine Phase, da trank ich Milch zum Essen - abgeschaut von Amerikanern. Jetzt weiss ich zum Glück mehr, dass nämlich Milch bei Menschen Verschleimungen und unreine Haut bewirken kann.
Aber Brahma ist auch hier wieder am Werk: Milch aus Pflanzen wie Soja, Mandeln, Reis, Quinoa findet immer mehr Anklang. Letztes Jahr wurde in den USA 1.3 Milliarden Dollars dafür ausgegeben. Irgendwann, das wünsche ich mir, essen die meisten Menschen nur Pflanzen.
Mittwoch, 7. November 2012
Nicht depressiv
Gestern brachte der Postbote zwei bei Amazon bestellt Bücher: einfach vegan, Die süsse Küche von Roland Rauter und Attila Hildmanns VEGAN FOR FIT.
Vegan backen finde ich noch schwierig, denn ein Rezept, das Eier und Butter braucht einfach abzuwandeln, gelingt mir irgendwie nicht. Deshalb hab ich mir vorgenommen, jedes Wochenende ein veganes Kuchenrezept auszuprobieren. Patrick versprach, davon zu essen, auch wenn es misslungen ist.
Und wenn wir davon zunehmen, habe ich VEGAN FOR FIT, Rezepte für den ganzen Tag, die Low Carb sind, zum Abnehmen. Soweit ich weiss, sind Kohlenhydrate wahrscheinlich Dickmacher, aber nur bei Menschen, die sich nicht bewegen. Da ich mich viel bewege, esse ich normalerweise dreimal pro Tag Getreide. Aber eben, Vollkorngetreide. Müsli (mit in indischen Gewürzen gekochten Äpfeln) zum Frühstück, Reis und Linsen oder Quinoa (mit Nüssen oder Tofu und viel Gemüse) am Mittag, Hirsebrei (mit gekochten Früchten) oder Knäckebrot (mit Mandelmus und Salat) am Abend. Brot esse ich nur noch selten, obwohl ich frisch gebackenes Vollkornbrot sehr liebe. Aber da wir das selten haben, denn Patrick bevorzugt Schwarzbrot, esse ich halt Knäckebrot oder Pumpernickel. Da kommt das Erbe meiner deutschen Grossmutter ins Spiel.
Aber eben, ich esse immer etwa das gleiche, was ich gerne ändern möchte.
Wenn wir eingeladen sind, sind die Gastgeber oft wegen mir überfordert, denn vegetarisch kochen geht ja noch, aber ohne Eier und Käse? Nicht so meine Schwester: Sie lebt in Luzern und lud uns zu Tomaten-Spaghetti nach dem Halbmarathon ein. Danke, Corinne! Aber während ich zwei Teller davon verdrückte, ass sie nur eine Portion, denn wie sie weise bemerkte, sei sie keinen Halbmarathon gelaufen.
Hier noch eine Studie über vegetarischem Essen, erschienen im letzten Vegi-Info: VEGETARIER SIND GLÜCKLICHER ALS FLEISCHESSER. Ich hab mir schon lange gedacht, dass der Stress und die Angst der Schlachttiere irgendwie in den Menschen, die Fleisch essen, auftauchen muss. Jetzt bewiesen zwei Studien, dass dem so ist (Restriction od meat, fish, and poultry improves mood, www. nutritionj.com/content/11/1/9). Sowohl Fleisch- als auch Fischesser haben viel mehr negative Emotionen, denn sie essen all die Angst- und Stresshormone der Tiere mit.
Eine andere Studie bestätigt dies: Vegetarian diets are associated with healthy mood states, www.ncbi.nlm.nih.gov/pmv/articles/PMC2887769).
Vielleicht ist es gewagt zu fragen, aber könnte dies auch eine Erklärung sein für die Zunahme von Depressionen in unserer Gesellschaft?
Am vergangenen Montag jedenfalls gingen vier nicht depressive Wesen an der Aare spazieren. Aber die Hunde wollten nicht schwimmen gehen, denn das Wasser war vom vergangenen Regen doch braun. Es tat trotzdem gut!
Und Obama gewann zum Glück die Wahl!
Und wenn wir davon zunehmen, habe ich VEGAN FOR FIT, Rezepte für den ganzen Tag, die Low Carb sind, zum Abnehmen. Soweit ich weiss, sind Kohlenhydrate wahrscheinlich Dickmacher, aber nur bei Menschen, die sich nicht bewegen. Da ich mich viel bewege, esse ich normalerweise dreimal pro Tag Getreide. Aber eben, Vollkorngetreide. Müsli (mit in indischen Gewürzen gekochten Äpfeln) zum Frühstück, Reis und Linsen oder Quinoa (mit Nüssen oder Tofu und viel Gemüse) am Mittag, Hirsebrei (mit gekochten Früchten) oder Knäckebrot (mit Mandelmus und Salat) am Abend. Brot esse ich nur noch selten, obwohl ich frisch gebackenes Vollkornbrot sehr liebe. Aber da wir das selten haben, denn Patrick bevorzugt Schwarzbrot, esse ich halt Knäckebrot oder Pumpernickel. Da kommt das Erbe meiner deutschen Grossmutter ins Spiel.
Aber eben, ich esse immer etwa das gleiche, was ich gerne ändern möchte.
Wenn wir eingeladen sind, sind die Gastgeber oft wegen mir überfordert, denn vegetarisch kochen geht ja noch, aber ohne Eier und Käse? Nicht so meine Schwester: Sie lebt in Luzern und lud uns zu Tomaten-Spaghetti nach dem Halbmarathon ein. Danke, Corinne! Aber während ich zwei Teller davon verdrückte, ass sie nur eine Portion, denn wie sie weise bemerkte, sei sie keinen Halbmarathon gelaufen.
Hier noch eine Studie über vegetarischem Essen, erschienen im letzten Vegi-Info: VEGETARIER SIND GLÜCKLICHER ALS FLEISCHESSER. Ich hab mir schon lange gedacht, dass der Stress und die Angst der Schlachttiere irgendwie in den Menschen, die Fleisch essen, auftauchen muss. Jetzt bewiesen zwei Studien, dass dem so ist (Restriction od meat, fish, and poultry improves mood, www. nutritionj.com/content/11/1/9). Sowohl Fleisch- als auch Fischesser haben viel mehr negative Emotionen, denn sie essen all die Angst- und Stresshormone der Tiere mit.
Eine andere Studie bestätigt dies: Vegetarian diets are associated with healthy mood states, www.ncbi.nlm.nih.gov/pmv/articles/PMC2887769).
Vielleicht ist es gewagt zu fragen, aber könnte dies auch eine Erklärung sein für die Zunahme von Depressionen in unserer Gesellschaft?
Am vergangenen Montag jedenfalls gingen vier nicht depressive Wesen an der Aare spazieren. Aber die Hunde wollten nicht schwimmen gehen, denn das Wasser war vom vergangenen Regen doch braun. Es tat trotzdem gut!
Und Obama gewann zum Glück die Wahl!
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