Der Grand Prix 2012 ist Geschichte - und wird mir in meiner Erinnerung bleiben als erster Lauf im Regen. Das Publikum mit Schirmen und Regenjacken war toll und feuerte uns die ganze Zeit an, aber ich hörte auch Sätze wie: Diese Armen müssen im Regen rennen. Am liebsten hätte ich denen zugerufen: Laufen ist so gut, da ist es egal, ob es regnet, probierts doch selber! Obwohl ich nach dem Rennen ziemlich schnell zu frieren begann - während des Laufs spürte ich den Regen wirklich nicht. Nur meine nassen Füsse störten mich etwas, war ich doch, da auf dem Rücksitz des Scooters, mit durchtränkten Schuhen auf dem Startplatz angekommen. Mein linker Schuh schwieg, aber mein rechter sagte bei jedem Schritt ein leises Quetsch. Der ganze Lauf war unspektakulär, nur ein Spielchen spielte ich mit einem Mann, der mich immer wieder überholen wollte. Aus dem Augenwinkel hatte ich gesehen, dass er ziemlich dick war, er schnaufte auch entsprechend und räusperte sich etwa alle 30 Sekunden. Wenn ich ihn wieder hinter mir hörte, rannte ich schneller, bis ich ihn abgeschüttelt hatte. Er probierte es immer wieder, aber ich liess ihn nicht überholen. Gegen Schluss fiel er offensichtlich genug weit zurück, ich hörte ihn jedenfalls nicht mehr. Ich war komischerweise auch schneller, je länger ich lief. Meine Zeit war solala, nicht gut, nicht schlecht. Irgendwie war ich auf Halbmarathon eingestellt und hätte noch Energie für weitere 5 km gehabt. Ich sagte mir nämlich erst bei km 15: So, jetzt gebe ich noch alles! Aber da wars doch zu spät für eine gute Zeit. Egal, es machte Spass!
Ich hab auch kaum Muskelkater. Ich hätte wohl schneller rennen können, vielleicht ist aber auch mein tägliches Yoga Schuld an meinem durchtrainierten Körper. Jedenfalls stimmt die Überschrift eines Artikel im neusten Runner's World auch für mich: EAT VEGAN & RUN.
Scott Jurek, ein Ultraläufer, hat ein Buch geschrieben über seinen Weg vom Fleischesser zum ausschliesslichen Plflanzenesser: Eat & Run: My Unlikely Journey to Ultramarathon Greatness. Das Buch wird im Juni herauskommen und ich habs bei Amzon schon vorgemerkt, das muss ich unbedingt lesen. Da werde ich sicher noch einiges lernen können.
Die nächsten paar Wochen werde ich wieder ohne Druck rennen gehen. Wenn ich 10 km laufen mag, dann tu ich das, wenn nicht, dann lass ichs bleiben. Die Hunde sind sowieso glücklicher, wenn sie ans Wasser können. Patrick geht öfter zu einem Teich in der Umgebung, der voller Molche ist. Den lieben die Hunde und schwimmen nach Herzenslust. Ich freu mich auch auf die Aare. Bald ist sie warm genug.
Sonntag, 13. Mai 2012
Montag, 7. Mai 2012
Pizza vegan!
Attilas Torte kriegte gestern kein enthusiastisches Feedback: schmeckt nach Karton, fand Cleo. Das beste daran sei die Aprikosenkonfitüre, sagte Moritz. Nur Debi fand, sie schmecke gut. Ich war zwar auch ein wenig enttäuscht, denn mein Kuchen sah einfach nicht so aus wie auf der Foto: nicht so dunkel, nicht so luftig. Vielleicht hab ich was falsch gemacht? Jedenfalls, ich mach weiter mit der Suche nach dem leckersten veganen Kuchen. Wer ein Rezept kennt, bitte schicken!
Seit ich vegan lebe, also seit etwa 15 Monaten, hab ich keine Pizza mehr gegessen. Denn ist Pizza ohne Käse immer noch Pizza? Nein, dachte ich. Aber heute Abend gingen wir in die Pizzeria da Bucolo essen. Am Mittag hatte ich angerufen und gefragt, ob das Restaurant vegane Pizzas hätte und ob der Teig wirklich vegan sei. Ja, hiess es, nur Olivenöl im Teig und Pizza Marinara enthalte keinen Käse, sondern Tomaten mit Knoblauch auf Pizzateig.
Genau die hatte ich, mit zusätzlich Cherrytomaten und viel Rucola. Mmh, so lecker! Da Bucolo gewinnt immer wieder Preise in Pizza-Wettbewerben. Ausserdem gehörte die Pizzeria zu den ersten Restaurants in Bern, die freiwillig rauchfrei waren. Werde wiederkommen!
Kurz vor sieben standen wir wieder draussen und gingen gleich in die Migros, um Eis zu kaufen. Dort gibt es Soja Cornets, die ich liebe. Gleich im Viererpack! Schnell nach Hause radeln, die fast geschmolzenen Glace ins Gefrierfach, Tee (und Espresso für Patrick) zubereiten und eines der Cornets essen. Sehr fein!
Seit ich vegan lebe, also seit etwa 15 Monaten, hab ich keine Pizza mehr gegessen. Denn ist Pizza ohne Käse immer noch Pizza? Nein, dachte ich. Aber heute Abend gingen wir in die Pizzeria da Bucolo essen. Am Mittag hatte ich angerufen und gefragt, ob das Restaurant vegane Pizzas hätte und ob der Teig wirklich vegan sei. Ja, hiess es, nur Olivenöl im Teig und Pizza Marinara enthalte keinen Käse, sondern Tomaten mit Knoblauch auf Pizzateig.
Genau die hatte ich, mit zusätzlich Cherrytomaten und viel Rucola. Mmh, so lecker! Da Bucolo gewinnt immer wieder Preise in Pizza-Wettbewerben. Ausserdem gehörte die Pizzeria zu den ersten Restaurants in Bern, die freiwillig rauchfrei waren. Werde wiederkommen!
Kurz vor sieben standen wir wieder draussen und gingen gleich in die Migros, um Eis zu kaufen. Dort gibt es Soja Cornets, die ich liebe. Gleich im Viererpack! Schnell nach Hause radeln, die fast geschmolzenen Glace ins Gefrierfach, Tee (und Espresso für Patrick) zubereiten und eines der Cornets essen. Sehr fein!
Samstag, 5. Mai 2012
Attilas Torte nach "Sacher" Art
Die Hundetrainerin war heute krank, deshalb kein Hundekurs. Auch nächste Woche nicht, denn weil ich nachmittags 10 Meilen rennen werde, möchte ich den Morgen friedlich mit Schwimmen und Saunen verbringen: mein Erfolgsrezept vom Halbmarathon. Mal schauen, ob sich das wiederholen lässt.
Diese Woche werde ich nur etwa 16 Kilometer rennen und nächsten Mittwoch noch einen nicht allzu langen Lauf machen. Bin gespannt und freue mich auch!
Gestern Abend war ich in der Sauna und überlegte mir, was Sport mir eigentlich bedeutet. Sport ist ganz sicher nicht Work, Arbeit. Aber Sport ist auch nicht Play, Erholung und Musse. Erholen tu ich mich am besten in der Hängematte mit einem spannenden Buch. Oder wenn ich im Garten ein bisschen werkle und die Hände dreckig mache. Oder wenn ich einen Kuchen backe (weil zwei Geburtstage habe ich heute Nachmittag den Schokoladekuchen von Attila Hildmann Attilas Torte nach "Sacher" Art gebacken. Mal schauen, wie der bei meiner kritischen Familie ankommen wird!).
Sport, damit meine ich Rennen, Yoga und Pilates und auch das Pendeln mit meinem Fahrrad, ist so was wie Essen, Trinken und Schlafen für mich: also ein Grundbedürfnis, damit ich überhaupt leben kann. Schon komisch, eigentlich. Aber ich glaube, so ist es.
Hier noch ein paar Gründe, die für das Laufen sprechen:
1. Es macht glücklich, denn es werden Endorphine und Serotonin frei gesetzt.
2. Laufen stärkt die Knochen. Dreimal pro Woche 15 Minuten und das Osteoporoserisiko sinkt um 40 Prozent. (Harvard-Studie).
3. Wer regelmässig läuft, ist viel seltener krank, denn das Immunsystem wird gestärkt.
4. Das Brustkrebs-Risiko sinkt um 37 Prozent und, da weiss ich nicht, ob dies untersucht wurde, wahrscheinlich auch das Prostatakrebs-Risiko.
5. Laufen ist das beste Anti-Aging-Mittel. LäuferInnen leben länger!
6. Probanden, die jeden zweiten Tag langsam liefen, schliefen besser und länger als Nicht-Läufer (Stanford-Studie).
7. Ausserdem sind Läufer die besseren Liebhaber und wer läuft ist kreativer, denn das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt.
8. Und mit Laufen kann ich die Kalorien verbrennen, die ich durch Attilas Torte nach "Sacher" Art aufgenommen habe. Ich hab sie gebacken, die Torte, ich weiss, was ich alles hineingetan habe!
Diese Woche werde ich nur etwa 16 Kilometer rennen und nächsten Mittwoch noch einen nicht allzu langen Lauf machen. Bin gespannt und freue mich auch!
Sport, damit meine ich Rennen, Yoga und Pilates und auch das Pendeln mit meinem Fahrrad, ist so was wie Essen, Trinken und Schlafen für mich: also ein Grundbedürfnis, damit ich überhaupt leben kann. Schon komisch, eigentlich. Aber ich glaube, so ist es.
Hier noch ein paar Gründe, die für das Laufen sprechen:
1. Es macht glücklich, denn es werden Endorphine und Serotonin frei gesetzt.
2. Laufen stärkt die Knochen. Dreimal pro Woche 15 Minuten und das Osteoporoserisiko sinkt um 40 Prozent. (Harvard-Studie).
3. Wer regelmässig läuft, ist viel seltener krank, denn das Immunsystem wird gestärkt.
4. Das Brustkrebs-Risiko sinkt um 37 Prozent und, da weiss ich nicht, ob dies untersucht wurde, wahrscheinlich auch das Prostatakrebs-Risiko.
5. Laufen ist das beste Anti-Aging-Mittel. LäuferInnen leben länger!
6. Probanden, die jeden zweiten Tag langsam liefen, schliefen besser und länger als Nicht-Läufer (Stanford-Studie).
7. Ausserdem sind Läufer die besseren Liebhaber und wer läuft ist kreativer, denn das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt.
8. Und mit Laufen kann ich die Kalorien verbrennen, die ich durch Attilas Torte nach "Sacher" Art aufgenommen habe. Ich hab sie gebacken, die Torte, ich weiss, was ich alles hineingetan habe!
Samstag, 28. April 2012
Hara Hachi Bu
Als wir heute Mittag rennen gingen, wars 24 Grad, als wir nach Hause fuhren, 28 Grad. Was für ein toller, warmer Tag - wenn auch zu heiss für Vida. Deshalb rannten wir im Sädelbach, da gibts einen Brunnen mit kaltem Wasser für Lola und Lucy und daneben einen kleinen Bach, damit Vida ihre heissen Füsse kühlen kann. In zwei Wochen findet der Grand Prix statt - hoffentlich nicht gar so heiss wie heute. Ich bin nicht speziell am Trainieren, seit dem Halbmarathon im Oktober in München renne ich pro Woche etwa 20 km. Ich finde, das ist Training genug.
Am Flughafen in Bangkok kaufte ich eine spannende Zeitschrift: VegNews. Thema: Vegan essen (in den USA). Leider kann man die nicht abonnieren, jedenfalls nicht in baumform, aber digital sollte es klappen.
Überall stosse ich auf veganes Essen, sogar die neuste Pilates Zeitschrift Pilates in Style hat vegane Rezepte drin. Eines habe ich heute ausprobiert, ein Pesto aus Nüssen, Basilikum und Avocado. Sehr lecker. Vegan essen heisst, leicht essen. Selten esse ich zu viel, lieber lasse ich noch etwas Platz im Magen und esse ein paar Stunden später wieder etwas.
Offensichtlich ist das eine häufige Tradition in östlichen Kulturen, wie ich im neusten Yoga Journal lese. In Japan heisst dies: Hara Hachi Bu. Die Hälfte des Magens wird mit Nahrung gefühlt, ein Viertel mit Flüssigkeit und das letzte Viertel bleibt leer. Vor kurzem las ich in einem Interview mit einem über Hundertjährigen, dass genau dies das Geheimnis seines langen Lebens sei. Dass er wenig esse und abends normalerweise nichts mehr.
Hm, heute abend ass ich relativ viel. Das ist so, wenns noch Dessert gibt (Panna Cotta mit Erdbeeren; Rezept aus vegan kochen von björn moschinski).
Am Mittag gabs nur zwei Salate: meinen Lieblingsrandensalat und den Cashew-Zwiebel-Tomatensalat. Genügte völlig, mir den Hunger zu nehmen. Aber zwei Stunden später trank ich einen Jasmintee und ass zwei Kümmelstangen. Drei Mahlzeiten genügen mir oft nicht. Normalerweise habe ich vier bis fünf. Ich habs nicht gerne, wenn mein Bauch so voll ist. Lieber verteile ich das Essen über den ganzen Tag. Aber dinner cancelling, das schaffe ich selten. Oft gibts noch einen Apfel und ein paar Nüsse vor dem Schlafengehen. Ich meine zu wissen, dass ich besser schlafe, wenn mein Bauch nicht ganz leer ist. Nicht zu voll, nicht zu leer. Eben Hara Hachi Bu!
Dienstag, 24. April 2012
Dull
Es gibt Filme, die vergisst man nie. The Shining ist so einer. Jack Nickolson, der sich mit seiner Familie in ein leeres Hotel zurückzieht, sollte eigentlich ein Buch schreiben. Er schreibt auch, tagelang. Aber er schreibt nur folgenden Satz, der mir nie aus dem Kopf gegangen ist: All work and no play makes Jack a dull boy. Zuviel Arbeit ist ungesund, das wusste ich schon vor dreissig Jahren. Auch ich werde dull, dumpf.
Als ich am Donnerstagmorgen nach Thailand in die Küche kam und was essen wollte, musste ich mir zuerst überlegen, was ich denn so gewöhnlich zu mir nehme. Da fiel es mir wieder ein: meine eigene Flockenmischung mit heisser Reismilch, in Kardamom, Sternanis, Zimt und Kurkuma gedämpfte Apfelschnitze, ein Krug Assam. So aufwendig, dachte ich. Niemand da, der mir das Frühstück zubereitet. Und so gings weiter, von morgens bis abends Dinge erledigen, rotieren rund um die Uhr. Keine Zeit mehr zu lesen. Dazu kam, dass ich sowas von unfit war. Die nicht geschlafene Nacht im Flugzeug hatte mir sämtliche Energie abgezogen. Mich nachts nicht schlafen zu lassen, so könnte man mich foltern. Ja, ich gebe alles zu: Ich bin schuld, dass Sarkozy so unbeliebt ist, dass das Polareis schmilzt, dass 2010 in der Schweiz 761 675 Tiere in Tierversuchen für Putzmittel bis zu Dünger sterben mussten (Saldo, Nummer 8), ich gebe alles zu, aber bitte lasst mich schlafen.
Und wo, zum Kuckuck, steckt eigentlich der Frühling???
Was mich wieder ins Lot brachte: Schlafen. Zweimal in die Sauna. Und 21 km rennen. Ich ging gleich am Mittwoch rennen und es war seltsam, was ich fühlte. Jeder Schritt war ein Schlag auf sämtliche meiner Knochen, wie eine innere Massage. Es tat so gut. Auch am Donnerstag fühlte ich die Schläge. Am Samstag, als wir vier die zehn km rannten, wars schon fast wieder normal. Ich hab ja schon gelesen, dass Widerstandstraining gegen Knochenabbau wirkt. Meine Knochen hatten sich in Thailand, wo ich keinen Sport getrieben hatte, schon auf den Weg Richtung Osteoporose gemacht. Aber ich hab sie wieder zurückgeholt!
Zu den Fotos: So verbringen wir den Nachmittag. Ich mit bloggen und so, die Hunde mit dösen.
Als ich am Donnerstagmorgen nach Thailand in die Küche kam und was essen wollte, musste ich mir zuerst überlegen, was ich denn so gewöhnlich zu mir nehme. Da fiel es mir wieder ein: meine eigene Flockenmischung mit heisser Reismilch, in Kardamom, Sternanis, Zimt und Kurkuma gedämpfte Apfelschnitze, ein Krug Assam. So aufwendig, dachte ich. Niemand da, der mir das Frühstück zubereitet. Und so gings weiter, von morgens bis abends Dinge erledigen, rotieren rund um die Uhr. Keine Zeit mehr zu lesen. Dazu kam, dass ich sowas von unfit war. Die nicht geschlafene Nacht im Flugzeug hatte mir sämtliche Energie abgezogen. Mich nachts nicht schlafen zu lassen, so könnte man mich foltern. Ja, ich gebe alles zu: Ich bin schuld, dass Sarkozy so unbeliebt ist, dass das Polareis schmilzt, dass 2010 in der Schweiz 761 675 Tiere in Tierversuchen für Putzmittel bis zu Dünger sterben mussten (Saldo, Nummer 8), ich gebe alles zu, aber bitte lasst mich schlafen.
Und wo, zum Kuckuck, steckt eigentlich der Frühling???
Was mich wieder ins Lot brachte: Schlafen. Zweimal in die Sauna. Und 21 km rennen. Ich ging gleich am Mittwoch rennen und es war seltsam, was ich fühlte. Jeder Schritt war ein Schlag auf sämtliche meiner Knochen, wie eine innere Massage. Es tat so gut. Auch am Donnerstag fühlte ich die Schläge. Am Samstag, als wir vier die zehn km rannten, wars schon fast wieder normal. Ich hab ja schon gelesen, dass Widerstandstraining gegen Knochenabbau wirkt. Meine Knochen hatten sich in Thailand, wo ich keinen Sport getrieben hatte, schon auf den Weg Richtung Osteoporose gemacht. Aber ich hab sie wieder zurückgeholt!
Zu den Fotos: So verbringen wir den Nachmittag. Ich mit bloggen und so, die Hunde mit dösen.
Mittwoch, 18. April 2012
Vegan in Thailand
Aber Spaghetti, Schlaf und 6 km im Wald später hatte ich mich wieder erholt. Sitzen kann mein Körper nicht, aber rennen, das kann er!
Im Gepäck hatte ich das Fussreflexzonen-Massage-Diplom des Wat Pho Tempels und viele Erinnerungen an fantastisch veganes Essen. Wie erwartet war es kein Problem, vegan zu essen, ich musste einfach sagen: Bitte den Papaya-Salat ohne Fischsosse und und auch sonst nirgendwo Fischsosse - und da in Thailand alles frisch zubereitet wird, war dies kein Problem. Wir assen auch super gut in vegetarischen Restaurants, die ich empfehlen kann, zum Beispiel das May Kaidee oder Ethos. Mein Lieblingssalat war aber der Cashew-Salat (siehe Bild, der andere ist der Papaya-Salat). Und jeden Tag trank ich Kokosnusssaft und kratzte die Nuss mit einem Löffel aus: frische junge Kokosnuss, es gibt kaum was Besseres!
Dienstag, 3. April 2012
Ko Yao Noi
Morgen um diese Zeit sind wir irgendwo über den Wolken Richtung Doha. Dort werden wir die Nacht verbringen und am anderen Morgen nach Bangkok weiterfliegen. Das kommt mir alles unwirklich vor - ich glaub, ich gehe zu wenig oft in die Ferien! Die Hunde werden nicht viel merken, denn Moritz und Debi übernehmen unseren Platz. Thula ist für zwei Wochen bei Timo, der seit 10 Wochen auch einen Hund hat. Asco heisst er, er war ein Notfall aus dem Tierheim. Bei uns hat Thula gelernt, Karotten zu knabbern, wie das Bild zeigt.
Lucy hat ihre Blockade überwunden, vielleicht mit Hilfe der spagyrischen Tropfen, vielleicht auch, weil wir sie nicht zwangen, mit uns zu laufen, aber ihr auch nicht nachgaben. Sie blieb anfangs beim Auto sitzen, tauchte dann aber jedes Mal irgendwo wieder auf und lief die Strecke zurück mit uns. Lucy ist wirklich ein interessanter Hund, charaktervoll, dickköpfig mit Tendenz zu seltsamen Angewohnheiten. Das letztere möglicherweise, weil sie irgendwo tief drinnen ängstlich ist. Manchmal frage ich mich, was sie in den ersten Monaten ihres Lebens als Strassenhund alles erlebt hat. Wahrscheinlich eher nicht viel Gutes.
Vielleicht schaffe ich es ab Juni, auch mit Lola in den Montagshundekurs zu gehen. Sie ist zwar stabiler, aber nicht unbedingt anderen Hunden gegenüber. Es würde ihr Sozialverhalten ihren Artgenossen gegenüber definitiv verbessern.
Zuerst aber mal Ferien. Es ist schon so lange her, seit ich längere freie Zeit hatte. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt.
In Bangkok hoffen wir, einen Fussreflexzonenkurs machen zu können, obwohl ich lieber Rusie Dutton, einen Thai Yoga Kurs hätte machen wollen. Leider findet keiner statt zu dem Zeitpunkt, wo wir dort sind. Aber vielleicht finde ich ein Buch darüber. Dann werden wir drei Tag in Krabi mit Beau und ihrer Familie verbringen und die restlichen drei Tage, das habe ich gerade vorher reserviert, auf der Insel Ko Yao. Mit schnorcheln, lesen, Yoga und faulenzen. Das klingt so gut. Freue mich darauf, wie es sich dann wirklich anfühlt!
Lucy hat ihre Blockade überwunden, vielleicht mit Hilfe der spagyrischen Tropfen, vielleicht auch, weil wir sie nicht zwangen, mit uns zu laufen, aber ihr auch nicht nachgaben. Sie blieb anfangs beim Auto sitzen, tauchte dann aber jedes Mal irgendwo wieder auf und lief die Strecke zurück mit uns. Lucy ist wirklich ein interessanter Hund, charaktervoll, dickköpfig mit Tendenz zu seltsamen Angewohnheiten. Das letztere möglicherweise, weil sie irgendwo tief drinnen ängstlich ist. Manchmal frage ich mich, was sie in den ersten Monaten ihres Lebens als Strassenhund alles erlebt hat. Wahrscheinlich eher nicht viel Gutes.
Vielleicht schaffe ich es ab Juni, auch mit Lola in den Montagshundekurs zu gehen. Sie ist zwar stabiler, aber nicht unbedingt anderen Hunden gegenüber. Es würde ihr Sozialverhalten ihren Artgenossen gegenüber definitiv verbessern.
Zuerst aber mal Ferien. Es ist schon so lange her, seit ich längere freie Zeit hatte. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt.
In Bangkok hoffen wir, einen Fussreflexzonenkurs machen zu können, obwohl ich lieber Rusie Dutton, einen Thai Yoga Kurs hätte machen wollen. Leider findet keiner statt zu dem Zeitpunkt, wo wir dort sind. Aber vielleicht finde ich ein Buch darüber. Dann werden wir drei Tag in Krabi mit Beau und ihrer Familie verbringen und die restlichen drei Tage, das habe ich gerade vorher reserviert, auf der Insel Ko Yao. Mit schnorcheln, lesen, Yoga und faulenzen. Das klingt so gut. Freue mich darauf, wie es sich dann wirklich anfühlt!
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